Anrührend
Hayat ist zehn Jahre alt, als Mina, die Jugendfreundin seiner Mutter, aus Pakistan nach Amerika kommt. Zwischen der schönen wie klugen Frau und dem verschlossenen Jungen entsteht eine innige Beziehung. Mina ist ihrem neuen Leben gegenüber aufgeschlossen, fühlt sich ihrer Kultur und ihrem Glauben aber weiter eng verbunden. So ist sie es auch, die Hayat mit dem Koran vertraut macht. Doch niemand, am allerwenigsten Mina selbst, ahnt, welch tiefgreifenden Einfluss dies auf den Teenager hat.
Als sich eine Liebe zwischen Mina und Nathan (dem Vater von Hayat) anbahnt, scheint die Welt in Brüche zu gehen. Hayat versucht zu retten, was zu retten ist, und macht alles nur schlimmer.
Zitat von Thalia: Mit diesem bewegenden Familiendrama ist Ayad Akhtar ein überaus beeindruckender Debütroman gelungen. Klar und einfühlsam zeichnet er seine Figuren, ihre innere Zerrissenheit, ihre Sehnsüchte und Enttäuschungen. Er erzählt von Verblendung und Schuld, ohne zu verurteilen - und von der Hoffnung, dass Versöhnung möglich ist.
Und ich gehe da 100% mit, das war das perfekte Buch für den Urlaub, nicht einfach, aber anrührend.
